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Siegmund
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, August 14, 2000 - 05:27 am: |
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Hallo Dan Sharon, Eitan schreibt: "Das einzig schandhafte was Rabbiner Josef gesagt hat, bezieht sich auf sie Shoah-Opfer. Mit den Arabern die er richtig Schlangen nennt, hat er absolut recht. Lieber Danscharon, vielleicht entschuldigen sie sich noch einmal bei arabischen Mördern die jüdische Kinder umbringen, dass sie so schlecht von Israelis behandelt werden. Dann aber sind sie und Leute wie sie eindeutig der Schandfleck für Israel. Eitan" Nein, diese Meinung teile ich auch nicht. Wer fordert, dass gegen Rassisten vorgegangen wird, hier stimme ich mit Ihnen, lieber Dan Sharon, völlig überein, darf allemal keine rassistischen Äusserungen zulassen. Gestern waren es die Nazis, heute sind es die Araber und morgen? Es verwundert mich wirklich, wie ein jüdischer oder israelischer Bürger solch rassistische Äusserungen als korrekt empfinden kann. Auch verwundert mich, wie Sie, Dan Sharon, dass der Justizminister nicht eingreift. Richtig, wenn da nichts seitens des israelischen Staates gegen unternommen wird, ist das Öl ins Feuer gegossen, allerdings ins falsche! Gruss GHS |
   
Dansharon
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, August 14, 2000 - 06:39 am: |
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Sehr geehrter Herr Siegmund Ich glaube es ist nicht richtig den Rabiner Josef- als Rechtsextremist zu sehen. Seine Aeusserungen hat er - nach seiner Interpretation bitte- aus theologischen Gruenden getan. Aber fuer "Nichttheologen" sind seine Sprache nicht verstaendlich- so behauptete es jetzt wieder. Also wenn man das so auslegen soll- so versteht die israelische Beboelkerung eben kein hebraeisch sondern nur der Rabiner und seine Untertanen. Wer soll so einen Unsinn denn glauben? Fuer die "Nichttheologische" Bevoelkerung gilt er bald als nicht ganz zurechnungsfaehig. Dan Sharon- Israel |
   
Gerd-Frederic Lummerzheim
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, August 14, 2000 - 06:39 am: |
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Hallo zurzeit lese ich gerade die seiten über rassisten in deutschland, und nun ovadja. in aller bescheidenheit, warum sollte es G`TT auf geheiss des ovadja reuen, ismael den sohn des awraham, dem ER ausdrücklich eine grosse zukunft gewünscht hat, erschaffen zu haben. ist es die schuld der mutter oder des vaters, dass sich geschwister nicht vertragen? Mag es sein, dass manch ein sohn G`TTes den balken im auge des bruders, aber nicht in seinem sieht? auch ein ovadja, gerade solch eine autorität, darf sich nicht aufschwingen, zu urteilen, was G`TT reut. es könnte die eigene erschaffung sein mfg gerd-frederic |
   
Edgaranderson
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, August 18, 2000 - 02:10 am: |
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Hallo, Rabbi Ovadia Josef hat die Ismaeliten als Schlangen bezeichnet. Zuerst muß das in einem religiös-symbolischen Kontext gesehen werden. In diesem Zuzammenhang kann ich keinen Rassismus sehen, wie ihm von vielen vorgeworfen wird. Eine religiöse Erklärung für seine Äußerungen kann ich leider nicht liefern. Man kann ihm evtl. aber vorwerfen, daß es zumindest menschenverachtend sein könnte, wenn Araber mit einem Tier identifiziert werden. Dies setzt natürlich voraus, daß ein Vergleich mit Tieren schon verwerflich ist. Da fängt aber auch schon die Symbolik an, die religiös gedeutet werden sollte... Edgar Anderson |
   
Dansharon
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, August 18, 2000 - 07:27 am: |
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Sehr geehrter Herr Edgar Ich weiss nicht in welchem religioesen Zusammenhang ein Volk mit Schlangen verglichen werden kann. Ich weiss auch nicht auf was sich Ovadia Josef berufen kann indem er behauptet dass der liebe Gott die Schoepfung der Ismaeliten bereits bedauert. Aber bestimmt kann man von dem geistigen Fuehrer einer Partei die 17 Parlamentsmitglieder von 120 zaehlt dass er ueberlegt welche Folgen solche unueberlegte Proklamationen haben koennen - und auch in der Praxis haben. Man kann betreffend der politischen Meinungen der Palaestinenser verschiedener Meinung sein- aber Reaktionen sowie diese von einem geistigen Fuehrer der dritt groessten Partei Israels geaeussert werden- sind nicht nur zu verurteilen - sondern auch zu abscheuen. Dan Sharon |
   
Leos
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, August 18, 2000 - 01:25 pm: |
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Lieber Dan, ich möchte Ihnen für Ihr klares Statement, gerade in Bezug auf die Palästinenser, herzlich danken, nicht zuletzt in Kenntnis Ihrer sonstigen Stellungnahmen zum Fiedensprozess. L.Schlesinger |
   
leos
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, October 16, 2000 - 09:05 am: |
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Ich höre, die Erlösung wird kommen im Zusammenhang mit einer Shass-Aktion, die eine Million Unterschriften für die Begnadigung Deris sammeln will. Die Aktion steht im Zeichen des Versprechens, daß alles in Ordnung kommen wird, wenn Deri frei ist. Das muß man sich einmal vorstellen, nur wenn ein wegen krimineller Machenschaften (schwerer Bestechung) einsitzender Parteipolitiker begnadigt wird, wird Gott unsere Gebete erhören und das Verhängnis der "Intifada der Hohen Feiertage" von uns abwenden. Wie tröstlich, daß auch in diesen depremierenden Tagen die Shas-Leute ihre Kreativität - und ihren Sinn für Humor erhalten haben und dies obwohl das von hohen Parteiführern zum Jahr des Messias (aus kabbalistischen Quellen kennt man bei Schass auch schon dessen Eda, er wird Sefarde sein) ausgerufene Jahr Ta-Schass ohne entsprechende Vorkommnisse (eher im Gegenteil) zu Ende ging. |
   
zmanim
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, September 24, 2001 - 07:05 pm: |
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Religion, Nationalismus und Demokratie in Israel Baruch Kimmerling, israelischer Soziologe, in der Zeitschrift Zmanim Unter Verweis auf eine Vielzahl von Untersuchungen zeigt Kimmerling überzeugend, daß die jüdische Gesellschaft in Israel in religiösen Fragen weitaus gespaltener ist, als man es im Ausland annimmt, wo der Glaube an die "allen Juden gemeinsamen" Eigenschaften und an daraus folgende Verallgemeinerungen viel weniger angezweifelt wird. So zitiert Kimmerling Daten aus einer vom renommierten Gutman-Institut der Hebräischen Universität in Jerusalem vorgenommenen Untersuchung, nach der 19 % der israelischen Juden angeben, daß sie täglich beten, und 19 % sagen, sie würden unter keinen Umständen eine Synagoge betreten. Aus diesen und ähnlichen Befunden zieht er den Schluß, daß jeder der oben erwähnten Blöcke einen harten Kern von Gläubigen mit entgegengesetzten Meinungen enthält. Viel bedeutender ist jedoch die Feststellung von Kimmerling, daß der Respekt vor der Demokratie im umgekehrten Verhältnis zur Religiosität steht. Der größte Unterschied zeigt sich in der Einstellung der jüdischen Jugendlichen gegenüber den Arabern mit israelischer Staatsangehörigkeit. Während z. B. 58 % der jungen jüdischen Befragten meinen, daß die Rechte der israelischen Araber "drastisch beschnitten" werden sollten, beträgt der entsprechende Prozentsatz bei den religiösen Jugendlichen 96%. Natürlich gibt es auch weitere Faktoren, wie die Armut. Die radikalst antidemokratische Stimmung findet sich also bei denjenigen, die sowohl religiös als auch arm sind. Seit Kimmerlings Untersuchung (1998) haben Armut und religiöser Radikalismus stetig zugenommen. Es ist also anzunehmen, dass die demokratische Gesinnung weiteren Schaden genommen hat. Ich wünsche uns allen ein shana tova, zmanim tovim! |
   
chanan
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Tuesday, September 25, 2001 - 02:10 pm: |
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Was soll dieser Unterton? Was ist dagegen zu sagen, wenn täglich mehr und mehr Menschen zur Religion finden? Sie sind doch gegen die Demokratie, denn sie sprechen einer Mehrheit von 90% die Legitimation ab. Ich kann natürlich verstehn, daß sie da anfangen zu zetern. |
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