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Forum haGalil - Board A » MITTELEUROPA UND DIE WELT » Antisemitismus » Antisemitismus in einer Mailingliste - bitte helft mir! » Archivieren bis zum 11. April 2001 « Previous Next »

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sekaria

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Posted on Friday, March 09, 2001 - 11:09 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

In einer Mailingliste hat gerade ein "Weltverschwörungstheoretiker" sein wahres Gesicht gezeigt.Was zunächst als harmlose paranoide Spinnerei erschien entpuppt sich als knallharte antisemitische Propaganda. So schrieb er, ich zitiere wörtlich: "Geld Regiert die Welt und das meiste Geld gehört Menschen die jüdisch sind
und es leben ja auch nicht alle in Israel. Mit diesem blöden Zinssystem haben die doch alle Länder unter Kontrolle, kein Staat der nicht
Schulden hat. Außerdem wer würde sich denn Gedanken um Jerusalem machen, wenn die Europa
nicht den Christlichen glauben aufgeschwatzt hätten. Die Juden hätten doch auch nie nach dem 2.Weltkrieg "Ihr" Land wiederbekommen." - Zitat Ende

Danach - Schweigen. Nur SpiralDancer ( Wicca) aus den Staaten kommentierte: "Holy Shit! Sinngemäß wird hier einer der Grundgedanken aus "Mein Kampf"
wiedergegeben - die Verschwörung des Weltjudentums. Das hätte ich jetzt nicht
unbedingt auf dieser Liste erwartet... "

Ich habe den antisemitischen Ausbruch dann auch noch passend kommentiert (hier gekürzt): "Leute, laßt euch doch nicht so manipulieren! DEN Juden oder DIE Jüdin gibt es genauso wenig wie DEN oder DIE Christen, Moslems, Asatru oder Hindus oder Buddhisten. Manche Bemerkung, und da werde ich jetzt nicht konkreter werden - weil es mir um einen Appell an die Vernunft geht und nicht um Polarisierung, erinnerten mich allzusehr an diese "Hängemaul und Nasenzinken"-Tiraden, wie man sie aus dem "Stürmer" eines Julius Streicher kennt. Ach ja, die Freimaurer waren auch wieder dabei und
fertig ist die Weltverschwörung. Geradezu belustigt hat mich allerdings die Bemerkung, das "Opus Dei" sei eine *Freimaurerloge*. Das "Opus Dei" ist das genaue Gegenteil davon, nämlich eine besonders engstirnige Variante des Katholizismus mit vorkonziliaren Bestrebungen.

Aber jetzt zu den antisemitischen Äußerungen hier auf der ML. Kritik an der Politik amerikanisch-jüdischer Verbände, die durchaus ihren Profit aus der Shoah (Holocaust) ziehen wollen ist nicht unbedingt antisemitisch, sofern sie sich wirklich auf die Sache bezieht und nicht
pauschalisierend auf das Judentum insgesamt. Die Kritik wird inzwischen auch innerjüdisch offen geäußert, das Buch Finkelsteins ist der Beweis
dafür, und meiner Meinuung nach auch mit Recht. Antisemitisch ist die Pauschalisierung selbst, ich zitiere: "Gibt es bei den Juden nicht so einen Prophezeiung, das der Messias ihnen die Herrschaft über die Welt bringen würde? Die haben sie doch jetzt schon so gut wie in der Tasche. Wer kann sich der Nato noch in den Weg stellen?" - so weit Ragi.

Was heißt denn "den Juden"? Ist das so eine Übergestalt mit tausenden Marionettenfäden? Ferner ist die Unterstellung, der Messias solle die
Weltherrschaft bringen ebenso antisemitisch wie die Behauptung, Juden würden über die Amerikaner und die NATO die Weltherrschaft erringen wollen. Es ist antisemitisch, weil eine derartige Behauptung jeglichen Fakten widerspricht und in verzerrender Weise einem Volk oder einer Religion pauschal eine solche Absicht unterstellt."

Es entspann sich darauf hin eine sehr hart geführte Diskussion, in deren Verlauf sich herausstellte, daß einige wenige Listenteilnehmer doch erhebliche antisemitische Vorurteile haben. Die große Mehrheit schwieg, aber auf der anderen Seite meldeten sich auch Teilnehmer sehr engagiert und gegenüber diesen Vorurteilen ablehnend zu Wort.

Ich bitte euch, wer Zeit und Interesse hat, sich doch mal auf dieser Mailingliste anzumelden und den Leuten klar und deutlich auch jüdische Positionen darzulegen. Nur Begegnungen könne Vorurteile abbauen, und der Kampf gegen Antisemitismus und gegen Rechte beginnt manchmal im Kleinen, immer dort wo solche Vorurteile und solche *braunen* Bemerkungen auftauchen.

Wehret den Anfängen!

Die Anmeldeadresse lautet:

heiden-subscribe@mystic.informatik.rwth-aachen.de

Ich denke, es lohnt sich, sich die Mühe zu machen und AUFZUKLÄREN!

Gruß, Sekaria
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iris

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Posted on Saturday, March 10, 2001 - 08:19 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Sekaria,

ich denke, daß haGalil eine einzige große Aufklärungsaktion über jüdisches Leben, Geschichte etc. ist. Vielleicht kannst Du die interessierten Mailinglisten-Teilnehmer darauf verweisen.

Frage mich lieber nicht, wie oft ich Anfragen bekomme mich in diese oder jene Diskussion mit antisemitischen Positionen einzuschalten!!!
Ich denke, in erster Linie ist das die Angelegenheit der Nichtjuden. Warum wird immer wieder der Versuch unternommen, die Verantwortlichkeit für die Diskussions- und Aufklärungsarbeit Juden zuzuschieben?

Nicht die Behinderten sind an Behindertenfeindlichkeit schuld - sowenig wie Frauen an Frauenfeindlichkeit schuld sind.
Und genausowenig sind Juden an Antisemitismus schuld.

Viele Grüße

Iris
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inge

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Posted on Sunday, March 11, 2001 - 01:45 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Erst mal danke, Iris, und dann denke ich auch, dass eine Site, die sich über die Begriffe Heiden und Mystik definiert, nicht unbedingt zu denen zählt, die ich mir als Diskussionsplattform aussuchen möchte.

Viele Grüße und eine gute Woche
Inge
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sekaria

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Posted on Sunday, March 11, 2001 - 11:43 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Iris,

ich respektiere deine Position. Allerdings stehe ich mit meiner Argumentation so ziemlich alleine und hätte mir von daher ein wenig Unterstützung gewünscht. Mein Anliegen ist, dem Antisemitismus durch Aufklärung zu begegnen und solche Äußerungen nicht unwidersprochen zu lassen.

Die interessierten Teilnehmer werde ich gerne auf haGalil verweisen.

Ich danke dir für deine Antwort und wünsche dir eine wunderschöne Woche.

Alles Liebe, Sekaria
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sekaria

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Posted on Saturday, March 17, 2001 - 02:39 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Inge,

was die Definition über Mystik angeht, da antworte ich dir mit einen Zitat von der Homepage der Bnei Baruch, der Schüler von Rabbi Ashlag:

"Sie erklären uns, dass Er niemanden auf der Welt auch nur den geringsten Schaden zufügen kann. Denn ”der Wunsch zu empfangen” ist in Ihm völlig abwesend. Wenn wir jemandem etwas Falsches oder Böses antun, machen wir es, immer für uns selbst, um wegen eines eigenen Mangels etwas dafür zu erhalten. Wäre dieses Gefühl, immer etwas für uns selbst haben zu wollen, nicht die ganze Zeit in Tieren und Menschen anwesend, sähe die Welt sicher anders aus. Die Wurzel allen Übels würde verschwinden. Wir, die Kabbalisten, denken uns den Schöpfer als etwas absolut Ganzes und Absolutes. Das Fehlen Seines Wunsches “zu bekommen und zu gewinnen“ zeigt die vollständige Abwesenheit irgendeines Mangels. Für uns, erscheint er als die absolut gute Instanz. Manchmal bekommen wir ein ähnliches Gefühl, während eines Glücksmomentes, ein Gefühl der Erfüllung, wenn es uns an nichts mangelt.
Alles was wir fühlen und denken, kommt vom Schöpfer. Aber bedeutet dies, dass alle seine Kreationen nur das Gütige und Gute empfinden sollten?"

Wenn mir die Diskussion auf dieser Mailingliste eines gezeigt hat, dann dies: bei allen Teilnehmern, die sich in irgendeiner Weise antisemitisch geäußert haben herrschte ein solcher Mangel. Sei es an Toleranz, an Verständnis für die Situation anderer Teilnehmer, an Großzügigkeit oder der Fähigkeit, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken. Insofern ist meiner Ansicht nach der Antisemitismus keineswegs nur ein Problem der Nichtjuden. Es ist viel mehr ein Problem des Verständnisses miteinander und füreinander. Es ist auch ein Problem der grundsätzlichen Bereitschaft, zu verstehen sowie der Fähigkeit hierzu.

Antisemitismus bezieht sich dem Wortsinn gemäß auf das Judentum. Wenn man einmal von einer gegenerischen Haltung zum Judentum abstrahiert, dann zeigt sich, daß Antisemitismus nur eine von vielen Formen des Unverständnisses bzw. der Ignoranz jeglicher anderen Lebensweise als der eigenen ist. Das eigentliche Problem liegt viel tiefer, nämlich in jener Form des Egoismus, etwas erreichen oder bewirken zu wollen auf Kosten anderer. Minderheiten sind dann oft die "geeignete" Projektionsfläche um die eigenen Unzulänglichkeit zu vertuschen und sich selbst zu belügen. Und gerade in dieser Lüge offenbart sich der - eigene - Mangel.

Für mich ist Mystik ein sehr guter Ansatz zum Verständnis, weil die Mystik eine religionsübergreifende Sprache der Weisheit ist. In der Kommunikation und in der persönlichen Begegnung lassen sich Vorurteile abbauen, allerdings nur denjenigen gegenüber, die auch willens sind, zu verstehen und zuzuhören.

Alles Gute, Sekaria
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Dimitroff

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Posted on Sunday, April 08, 2001 - 03:51 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Ich würde den amerikanisch-jüdischen Verbänden
sogar den doppelten "Profit aus dem Holocaust" (Originalzitat Sekaria) gönnen, wenn die Entschädigungsumme 50 Millarden betragen würde (und sich damit immer noch eher am unteren Ende befände, natürlich ohne "Rechtsfrieden".) In Wahrheit hat die Deutsche Großindustrie vom Holocaust profitiert.
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hanjo

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Posted on Sunday, April 08, 2001 - 07:39 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Moin auch,
hat sie das wirklich ?
War denn nicht nach dem Krieg alles gründlich zerstört und wurde der Rest demontiert ??

Ist es nicht eher die amerkanische Industrie, die profitiert hat ? Schließlich wurde diese auch aus requiriertem, ehemals jüdischem Vermögen 'entschädigt'.

Wohlgemerkt: ich bin sehr dafür, daß die ehemaligen Zwangarbeiter entschädigt werden.

Jedoch den 'american way of economic' (den ich übrigens nicht mit 'jüdsich' in Verbindung bringe, ich habe da eine ganz andere Theorie) halte ich für verfehlt und menschenfeindlich - um es sehr vorsichtig auszudrücken.

Und ich denke, man muß sehr gut auseinaderhalten: zum einen das Problem des Antisemitismus - sei er nun modern oder nicht, dumm ist er auf alle Fälle - und zum anderen die IMHO berechtigte Kritik (um es vorsichtig auszudrücken) an der US-amerkanischen Art mit den ökonomischen und ökologischen Ressourcen der Welt umzugehen.

Ich denke nicht, daß das jüdisch ist, es ist amerikanisch. Und die Juden, die daran vielleicht beteiligt sind, handeln IMHO in erster Linie als Amerikaner.

Also laßt uns das auseinanderhalten.
Und warum sollte es nicht auch Arschöcher geben, die jüdisch sind. Schließlich gibt es die überall und in jeder Menschengruppe - fein nach Gauß normalverteilt ;-))

Gruß von der Ostsee

Hanjo
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jewgenij

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Posted on Monday, April 09, 2001 - 11:09 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Vielen Dank an Dimitroff! Die tatsächlichen Gewin-
ne deutscher Industrie,Landwirtschaft usw. aus
Holocaust u. Ausbeutung der Oseuropäischer Zwangs-
arbeiter(u.a. Kriegsgefangene)sind so hoch,daß
die richtige Rückforderungssumme gigantisch wäre!
Daß die Forderung jetzt falsch formuliert ist,
und es um eine Realpolitik geht,ist andere Frage.
Ich bin froh,daß Dimitroff(wie die meisten Bulga-
ren)die in Osteuropa verbreitete Meinung über
Überschätzung der jüdischen Verluste nicht teilt!
Alles Gute!
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rita

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Posted on Monday, April 09, 2001 - 11:29 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Mensch Leute, ist es denn so schwer zu sagen wo euch der Schuh drückt?
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Inge

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Posted on Tuesday, April 10, 2001 - 05:46 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Hanjo,

damit Sie mal ein praktisches Beispiel für demontierte Firmen zur Verfügung haben, hier ein Interview mit Lothar Evers vom Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte aus dem Archiv des WDR:

Sendung vom 23. 08. 2000
Moderation: Wolfgang Zimmer
Heute findet in Frankfurt die Hauptversammlung der IG Farben in Abwicklung statt: Der Konzern war eng mit dem NS Staat verbunden und lieferte das Giftgas Zyklon B. Offenbar verfügt das Unternehmen noch über ein Milliarden Vermögen in der Schweiz.

Lothar Evers ( Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte)

Moderator:
1950 wurde der IG-Farben-Konzern auf Beschluss der Alliierten zerschlagen. Seitdem existiert die Abwicklungsgesellschaft, die sich um das Restvermögen kümmert. Lothar Evers ist Mitarbeiter des Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte und von ihm wollte ich wissen, warum denn die Abwicklungsgesellschaft in den letzten 50 Jahren so wenig abgewickelt hat.

Evers:
Das Entscheidende ist, glaube ich, die deutsche Wiedervereinigung. Durch die deutsche Wiedervereinigung ist auf einmal unglaublich viel in diesen vor sich hindümpelnden Aktienkurs - diese Aktie IG Farben in Liquidation wird natürlich nach wie vor gehandelt - und auf einmal wurde das ein ganz attraktives Investment für Immobilienspekulanten, die gedacht haben, wir kriegen hier riesige Ländereien in den neuen Bundesländern wieder. Das hat sich inzwischen zerschlagen, und die wesentliche Phantasie, die heute noch existiert, ist dieser Schweizer Bankenkomplex. Da ist man hingegangen und hat bestimmte Firmen, auch in Amerika, offensichtlich zur Nazizeit unter Schweizer Strohmänner verschoben und nach dem Krieg sind die Strohmänner nicht etwa zurückgekehrt und haben das abgeliefert, sondern das ist dann von der Schweizer Bankgesellschaft verkauft worden. Rechtlich ist das alles durchprozessiert, aber da sieht man jetzt wohl eine Phantasie, weil ja nun die Schweizer Banken in den letzten Jahren wegen ihrer Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus sehr unter Druck gekommen sind.

Moderator:
Wird die Abwicklung ganz bewusst verschleppt?

Evers:
Das glaube ich eigentlich nicht. Aber das ist wie bei jeder Aktie: So lange in so etwas noch Phantasie drin ist und so lange auch die Liquidatoren ja stattliche Gehälter bekommen - ein Liquidator ist immerhin CDU-Bundestagsabgeordneter und kassiert dieses Liquidatoren-Gehalt auf sein Bundestagsmandat obendrauf - sind es zunächst mal lukrative Posten, und eine Aktiengesellschaft ist natürlich auch etwas Demokratisches und so lange die Aktionäre nicht beschließen, dass das erledigt ist, kann man so ein Ding nicht einfach völlig willkürlich auflösen.

Moderator:
Der Dachverband der kritischen Aktionäre behauptet ja nun, die Abwicklungsgesellschaft werde nur aufrecht erhalten, um Klagen gegen die Nachfolgekonzerne, also gegen Bayer, Höchst und BASF, abzufangen. Sehen Sie das auch so?

Evers:
Ja, die ganze Konstruktion ist natürlich gemacht worden, um die drei erheblich profitableren IG-Farben-Nachfolger, Bayer, BASF und Höchst, quasi von der hässlichen Geschichte freizustellen. Man hat die ganze Firma in vier Teile zerhauen und das ist jetzt der hässliche Teil, der sozusagen die Geschichte abwickeln soll, gegen den sich die Proteste richten. Aber natürlich kann man über IG Farben in Liquidation und über die Geschichte der Zwangsarbeit und der Herstellung von Zyklon B meiner Meinung nach nicht reden, ohne über die IG-Farben-Nachfolger zu reden.

Moderator:
Welche Chancen haben denn die Betroffenen von damals, heute noch zu ihrem Recht zu kommen?

Evers:
Na, sie werden zunächst mal immer wieder sich vor diese Bergen-Enkheimer Stadthalle stellen und daran erinnern. Damit werden sie den Aktienkurs unattraktiv machen und im Moment, das ist jetzt eine neue Strategie erst seit diesem Jahr, wollen sie versuchen, direkt an der Firma vorbei an dieses Schweizer Vermögen der IG Farben ranzukommen. Das ist natürlich eine sehr attraktive Aussicht, weil immerhin das ein Wert ist, der fast der Hälfte dieses neuen Entschädigungsfonds, den der Bund jetzt aufgelegt hat, entspricht und da lohnt es sich schon, noch ein bisschen für zu kämpfen.

Moderator:
Haben sie eine Chance?

Evers:
Ich glaube schon. Wir haben ja an vielen Dingen gesehen, an dem Zwangsarbeiter-Fonds jetzt, auch an den Schweizer Banken, dass ein Thema, das man erfolgreich 50 Jahre verschleppen oder verdrängen konnte, bei einer entsprechenden Sensibilisierung der Weltöffentlichkeit noch gut durchzudrücken ist.

Moderator:
Genutzt habe diese Protestaktionen, -demonstrationen bei den Hauptversammlungen ja eigentlich nie. Man kennt die ja seit Jahren.

Evers:
Man muss das meiner Meinung nach nicht vom Ergebnis abhängig machen. Diese Bewegung der kritischen Aktionäre, die ja übrigens keineswegs - das ist immer das Spektakulärste, wenn die Bergen-Enkheimer Stadthalle abgeriegelt wird - aber die sind ja auch bei Bayer, BASF und Höchst und fordern Entschädigungen für Zwangsarbeit. Das ist einfach ein Merkposten. Ich glaube, diese ganze Frage der kritischen Aktionäre darf man nicht so sehen, dass man damit auf einmal die Macht der Banken, die nun mal die Mehrheit dort repräsentieren, brechen könnte, aber man setzt, glaube ich, jedes Jahr ein gutes Gegengewicht und insofern lohnt sich das, auch wenn die Öffentlichkeit natürlich, wenn nicht jedes Jahr etwas Neues passiert, etwas müder wird und sagt, Mensch, muss das schon wieder sein.

Moderator:
Sie gehören dem Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte an. Was tun Sie?

Evers:
Wir begleiten Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung beim Versuch, Anerkennung und Entschädigung zu bekommen gegenüber Behörden auch jetzt in den letzten Jahren gegenüber deutschen Firmen im Bereich der Zwangsarbeit. Und immer da, wo wir auf Grenzen stoßen, versuchen wir, das zu machen, was man gemeinhin Lobbyarbeit nennt, Politiker zu informieren, das die Zustände so nicht bleiben können, wie sie im Moment sind.

Moderator:
Hauptversammlung der IG Farben in Abwicklung heute in Frankfurt. Das war Lothar Evers vom Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte.
© Westdeutscher Rundfunk

Sieht nicht so aus, als wäre das das Standartverfahren gewesen, wenn ich mir die Liste der florierenden Firmen ansehe, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben. Natürlich gab es auch diese demontierten und zerschlagenen Firmen, die aber dennoch ihren Schnitt gemacht haben und heute noch machen. Ich fürchte, Ihr Mitgefühl für diese Firmen wirkt hier etwas deplaziert.

Viele Grüße
Inge
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Hanjo

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Posted on Tuesday, April 10, 2001 - 07:13 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Moin Inge,
Mitgefühl mit Firmen ?? Da haben Sie wohl etwas verquer gelesen.
Mitgefühl mit Familie Flick ? Noch weniger.
IG Farben ? Schon garnicht.

Ich bin jedoch für Differentioation und Gerechtigkeit.
Und dazu gehört für mich _auch_ (nicht nur) der Blick auf die amerikanischen Firmen, die recht kräftig abgezockt haben.
Die sich zumindest aus requriertem jüdischem Eigentum selbst "entschädigt" haben.

"Die deutsche Großindustrie" gibts doch kaum noch. (genausowenig wie die englische, die französische vielleicht noch eher). Ist doch alles globalisiert. Vielleicht noch Daimler und VW.
(Die sind AFAIK beim Fonds dabei, schon von Anfang an).

Um ehrlich zu sein, provozoert hat mich der Beitrag von Dimitroff, wobei das 'rote Tuch' bei 'amerikanisch-jüdischen Verbänden' eindeutig das 'amerikanisch' ist.

Ich lehne die bigotte Scheinheiligkeit (IMHO) der Amis (egal ob jüdisch oder nichtjüdisch, das spielt dabei für mich keine Rolle) grundweg ab.
Ich könnte auch sagen, ich finde das zum Kotzen.

Aber das ist nur meine Meinung ;-))

Und es hat ja eingentlich - wie so vieles - mit dem Thema nichts zu tun.

Denn die wenigsten zu entschädigneden Zwangsarbeites sind Juden, soweit ich weiß.

IMHO ist es amerikanisch, sich überall, wo es um Geld geht, einzumischen.
Und - um ganz klar zu sein - das hat IMHO nicht mit Juden, sondern einzig mit dem 'american way of life' zu tun.

Gruß von der Ostsee

Hanjo
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Inge

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Posted on Tuesday, April 10, 2001 - 07:58 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Hanjo,

Sie schreiben so häufig (und immer häufiger) das Kürzel "IMHO", aber ehrlich gesagt, so recht verstanden habe ich es immer noch nicht, wie nun tatsächlich IHRE Meinung zu den Dingen ist. Die erscheint mir trotz der vielen "IMHO" immer noch unklar.

Meinen Sie mit Ihren letzten Beiträgen, dass die amerikanische Betriebsamkeit den ehemaligen Zwangsarbeitern schadet? Meinen Sie, dass die Möglichkeit, dass sich amerikanische Firmen an Entschädigungszahlungen aus Deutschland schadlos gehalten haben, die unstittigen Ansprüche Geschädigter in Zweifel bringt? Meinen Sie, dass ungerechtfertigte Forderungen Amerikas an Deutschland die Ihrer Meinung nach nicht mehr existente Großindustrie in Deutschland ausgeblutet hat und sie somit zahlungsunfähig statt zahlungsunwillig ist? Oder meinen Sie vielleicht, weil es Fehler (oder Schlimmeres) in Amerika gab und gibt, sind die Dinge, die in Deutschland geschahen, nun entschuldbar und bedürfen keiner Wiedergutmachung? Vielleicht meinen Sie ja auch - Sie schrieben, sie seien wohlgemerkt für eine Entschädigung der ehem. Zwangsarbeiter - dass sich die Gewinnler dereinst mal völlig freiwillig zur Entschädigung der Opfer entschließen werden, wozu also dann zur Eile drängen? Oder ist es vielleicht so, dass die "jüdischen Arschlöcher" es den nichtjüd. und jüd. Opern selbst vermasselt haben, dass sie rechtzeitig und entsprechend der Schädigung entschädigt wurden? Oder vielleicht meinen Sie, dass es genügt, wenn große Firmen sich am Fond offiziell beteiligen und die gewollte Verzögerung durch die Rechtssicherheitsfrage müssen die Opfer nun einfach als pP (persönliches Pech) hinnehmen? Fragen über Fragen ....

Viele Grüße
Inge
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Tomas

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Posted on Wednesday, April 11, 2001 - 10:43 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Vor dem Lesen der Zeitung "Junge Welt" wurde hier zwar ausdrücklich gewarnt, die Wahrheit findet sich in Zeitungen wie "Die Welt" oder "Focus" oder auch im Israel-Netz", das erwähne ich sicherheitshalber mal. Dieser Beitrag passt aber, so glaube ich ganz gut hierher. Wie gesagt ich warne, denn der Autor steht vermutlich links der FDP (die "Israelfreunde" um Möllemann werden es hoffentlich verzeihen).

Entschädigung nach Gutsherrenart
Wann entschuldigen sich die einstigen Zwangsarbeiter bei der deutschen Industrie?

Von Hans Daniel
http://www.junge-welt.de

Am Mittwoch dieser Woche läuft nach den Festlegungen des Stiftungsgesetzes über die Entschädigung der einstigen Arbeitssklaven der Nazis die Antragsfrist für die polnischen Überlebenden ab. Bis zum 11. August noch haben Anspruchsberechtigte aus allen anderen Ländern Zeit, all das herbeizuschaffen und den entsprechenden Stellen vorzulegen, was da gefordert wird zum Nachweis für die Zwangsarbeit im faschistischen Deutschland: penibel ausgefüllte, notariell oder behördlich beglaubigte Fragebögen, dazu eine Verzichtserklärung auf weitere Zahlungen und, so das nicht ausreichend erscheint, auch noch aussagekräftige schriftliche Beweise. Ein dicker Brocken Arbeit, der da von den zumeist hochbetagten, zum Teil auch gesundheitlich angeschlagenen Menschen zu bewältigen ist. Eine Arbeit, die zudem noch dadurch erschwert wird, daß sowohl firmeneigene als auch amtliche Archive nicht eben kooperativ sind bei der Beschaffung dieser Unterlagen.

Das andere, viel schwerwiegendere Problem bleibt allerdings die Ungewißheit darüber, ob sich der hohe Aufwand überhaupt auszahlt, ob die Zeit nicht Sieger wird in diesem ungleichen Kräftespiel Sklave kontra Sklavenhalter. Es steht ja immer noch in den Sternen, wann, ob überhaupt mit den ersten Auszahlungen begonnen wird. Wie es auch weiterhin ungeklärt ist, wann der vom Bundestag beschlossenen »Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« der laut offizieller Erklärung nun endlich vorhandene 5-Milliarden- Anteil der deutschen Industrie zur Verfügung gestellt wird. Diese Milliarden sind auf dem Unternehmerkonto »geparkt«, bringen kräftige Zinsen - über 700000 Mark tagtäglich - und die Unternehmen, die da eingezahlt haben, können nach den Worten des SPD-Bundestagsabgeordneten Bernd Reuter bereits ihre an die Stiftungsinitiative überwiesenen Beträge zu 50 Prozent von der Steuer abziehen. Unterdessen lichten sich die Reihen der Opfer weiter. Über 200 sterben Tag für Tag. Lothar Evers, Sprecher des Bundesverbandes und Mitglied im Kuratorium der Bundesstiftung, resümiert den Stand der Dinge nach rund zwei Jahren heftiger Auseinandersetzung mit der Unternehmerfront. »Die deutsche Wirtschaft hat das rot-grüne Reformprojekt >NS-ZwangsarbeiterstiftungSicherheit vor Zwangsarbeitern< umfunktioniert.« Evers vergaß nicht, den Anteil des Kanzlers an dieser Entwicklung hervorzuheben, dem erklärtermaßen das Wohl und Wehe der Industrie, sprich die Abwendung von Imageverlust und von möglichen Absatzeinbrüchen, mehr am Herzen liegt als die Befindlichkeit eines früheren Arbeitssklaven.

Natürlich vermeiden die Unternehmervertreter im Stiftungskuratorium solch herbe Formulierungen wie »Sicherheit vor Zwangsarbeitern«. Sie bleiben bei ihrer Formel von der notwendigen »Rechtssicherheit«, die sie immer noch nicht gewährleistet sehen, solange noch irgendeine Klage bei einem Gericht in den USA anhängig ist. Im April 1999 hatten sie noch von »hinreichender Rechtssicherheit« gegenüber künftigen Entschädigungsklagen gesprochen. Mittlerweile tun sie es nicht unter »absoluter Rechtssicherheit«. Formal hat der Bundestag darüber zu entschieden, wann dieser Zustand der »ausreichenden Rechtsgarantie« eingetreten ist. Vorgesehen war, daß dies noch vor Beginn der Sommerferien geschehen sollte. In der Realität bestimmen jedoch die Spitzen der Industrie den Fahrplan, weil sie sich unter dem schützenden Schirm des Kanzlers ganz offensichtlich nicht mehr an das Stiftungsgesetz gebunden fühlten und nach Gutsherrenart entscheiden können. Das wird den Termin der Auszahlung noch weiter hinausschieben, da der Bundestag, wenn's den Herren Unternehmern so gefallen sollte, möglicherweise erst im Herbst »Rechtssicherheit« konstatieren kann. Die Nachrichtenagentur AP kann dann getrost den Abnehmern noch einmal ihre Meldung vom 6. November 2000 anbieten: »Keine Zahlung für NS-Zwangsarbeiter vor Weihnachten«. Die Skepsis des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, ist durchaus nachzuvollziehen, wenn er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt: »Ich habe seit zwei Jahren immer wieder gehört: Jetzt haben wir den Durchbruch geschafft, jetzt beginnen wir mit den Zahlungen. Bis heute haben die oftmals betagten Opfer keine Mark gesehen ... Und ich bin auch jetzt noch skeptisch. Bis das Geld ausgezahlt ist.« Die jüngste Sondersitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung am 3. April war Demonstration dafür, daß sich die Industrie ganz offensichtlich am längeren Hebel sieht und die ehemaligen Zwangsarbeiter als eine Art lebenden Schutzwall zur Durchsetzung ihres »Rechtsfriedens« mißbraucht. Selbst die Vorschläge, nun mit einer Abschlagszahlung aus dem Fünf-Milliarden-Anteil des Bundes an die Opfer zu beginnen, wurde von der Mehrheit der Kuratoren der Industrie, der Bundesregierung und des Bundestages abgelehnt. Hintergrund: Die Industrie droht damit, ihre fünf Milliarden zurückzuziehen. Außer der PDS haben alle anderen Bundestagsparteien diese Erpressung akzeptiert. Zum Ausgleich wurde ein Papier angenommen, in dem »alle Beteiligten« zu »verstärkten Anstrengungen« dahingehend aufgefordert werden, daß der Bundestag »so bald wie möglich ausreichende Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen feststellen kann«.

Die noch lebenden Zwangsarbeiter und ihre Interessenvertretungen könnten sich in diesem Sinne vielleicht dazu aufraffen, von allen Forderungen an die deutsche Industrie Abstand zu nehmen. Sie sollten sich dafür entschuldigen, daß sie das Thema einer Entschädigung überhaupt zur Sprache gebracht und durch die Diskussion darüber der Deutschen und der Dresdner Bank, den Flicks und Krupps tiefe Wunden zugefügt haben. Hatten die sich doch in den Jahren der faschistischen Herrschaft äußert unwillig dem Druck des Regimes gebeugt und die aus vielen Ländern herbeigeholten Kinder, Frauen und Männer (als gut getarnte Widerstandskämpfer, die sie allesamt waren) fürsorglich in ihren Unternehmen untergebracht, sie dort sorgsam durch Werkschutz und SS vor Unbill behütet, sie beköstigt, mit Wohnraum und überhaupt versorgt. Wie es ihrer Moral entsprach. Dann, endlich dann, wären Rechtsfrieden und Rechtssicherheit garantiert.
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jewgenij

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Posted on Wednesday, April 11, 2001 - 02:46 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo,Thomas!Haben Sie auch bei ARIGA nachgeschaut? Im oberen Artikel sind Sie auf viel-
leicht wichtigsten Grund für die widersprüchliche
Berichterstattung im Nahost-Konflikt gestoßen.
"Gewisse Kreise"(nicht nur in Deutschland)wollen
Israel und USA im Schach halten.Juden sind nur 15%
der zu entschädigenden Zwangsarbeiter,aber es
wird die Meinung verbreitet,"die Juden wollen mehr".Das ist auch die Position vieler deutschen
Linken:Kombination aus "antifaschismus" und
antizionismus,wobei Juden sofort als zionisten
gelten,wenn sie etwas wollen,was für andere selbst
veständlich ist.Die deutschen Linken u.Ostblock
haben die Juden aus der Gemeinschaft der Opfer
und Sieger rausgeschmissen,und die Industrie sieht
daß die Amerikaner sich den Alleingang gegen
sie nicht trauen.Also sehe ich keinen Widerspruch
zwischen dem Artikel oben und dem über DeirYassin.
bis dann