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Rebeka

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Posted on Saturday, November 17, 2001 - 10:53 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

50% von Afghanistan und der Weltbevölkerung ist ausgeschlossen von neuen politischen Formationen in der Welt und das sind: die Frauen. Und wir sind auch selbst dran schuld, denn wir fordern nicht genügend unser Recht. Was können wir dafür tun, dass Männer nicht nur ihre Macht ausleben, sondern dass Macht auch durchaus positiv erlebt werden kann, weil sie in Verantwortung getragn wird. Ich stehe der Politik von Bush bestimmt misstrauisch gegenüber und frage mich auch, was sich hinter Laura Bushs Vorstoß versteckt. Aber wir Frauen haben es vielleicht in der Hand, jetzt etwas zu ändern. Was denkt Ihr???

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,168325,00.html
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Juttagrimm

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Posted on Sunday, November 18, 2001 - 12:42 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Rebeka,
es ist wirklich seltsam, dass man auch jetzt im Fernsehen aus Kabul nur Männer ,aber niemals Frauen zu sehen bekommt.
Mich fasziniert die Organisation RAWA ,auf die letzthin Chris verwiesen hat:

Die Revolutionäre Vereinigung der Frauen Afghanistans (RAWA) ist eine politische und
soziale Organisation afghanischer Frauen, die für Frieden, Freiheit, Demokratie und
Menschenrechte im vom Fundamentalismus zerstörten Afghanistan kämpfen.
http://rawa.fancymarketing.net/german.htm
Eine gute Woche!
Jutta
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Juttagrimm

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Posted on Sunday, November 18, 2001 - 12:52 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

ein Nachtrag:
unter
http://www.rawa.org/cgi-bin/dcguest/dcguest.cgi
findet man den Aufruf zu einer Petition.Ich habe die Petition unterzeichnet,obwohl es mich schon etwas stört, dass nicht daraus hervorgeht, an wen die Petition eigentlich gerichtet ist!
Jutta
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Mm207

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Posted on Sunday, November 18, 2001 - 01:14 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Liebe Rebeka, liebe Jutta,

Frauen könnten sicher wichtige Beiträge zur friedlichen Konfliktbewältigung leisten, wenn es ihnen gelänge, sich von ideologischer Bevormundung und Unterdrückung frei zu machen. Doch sie sind leider selbst oft in dem Gestrüpp von Hetzpropaganda und Vorurteilen und natürlich ihrer individuellen Entrechtung gefangen. An dem Hass, der schon in Kinderherzen gepflanzt wird, sind nun mal auch die Mütter schuld. Aber sie sind ja selbst Opfer von Gehirnwäsche und Verblendung... Ein Teufelskreis!

Dass jetzt die "First Ladies" Bush und Blair auf den Terror der Taliban gegen die afghanischen Frauen aufmerksam machen wollen, ist zu begrüßen. Nur, warum haben sie das nicht schon vor Jahren gemacht? Die katastrophale Situation der Afghaninnen besteht schon seit langem und außer ein paar Menschenrechtsorganisationen hat sich niemand darum gekümmert (übrigens auch nicht unsere eifrigen Friedensapostel). Darum bin ich auch jetzt ziemlich misstrauisch, wenn (ob zu Recht oder nicht) gegen die "Arroganz" und "Hegemonie" der USA polemisiert wird, während die ganz akute Gewalt gegen Menschen durch andere Mächte mit einem Achselzucken hingenommen wurde und wird. Heuchelei dieser Art hat im Moment wieder mal Hochkonjunktur.

Die Aktivitäten der RAWA (Dank an Chris für den link) sind bewundernswert. Ich glaube auch, dass Fortschritte für den Frieden und die Menschenrechte nur dann erreicht werden können, wenn die Unterdrückten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und lernen, ihr Denken und Handeln selbst zu bestimmen, auch wenn dies ein langer und schmerzlicher Prozess mit vielen Rückschlägen ist.

Beste Grüße
Monika
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Olavschroeer

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Posted on Monday, November 19, 2001 - 11:41 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Im gestrigen Kulturweltspiegel wurde eine französische Publikation zu Osama bin Laden bzw. zu den gefloppten Tauschgeschäften der jetzigen U.S. amerikanischen Regierungen mit den Taliban vorgestellt:

Jean-Charles Brisard et Guillaume Dasquié:
"Ben Laden: La Verité interdite." Editions Denoël
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Juttagrimm

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Posted on Wednesday, November 28, 2001 - 08:28 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

DIE CHANCEN DER FRAUEN
Dass weibliche Delegierte am Konferenztisch in Königswinter sitzen, bedeutet noch nicht den Durchbruch zur Gleichberechtigung.
(sueddeutsche.de)
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/ausland/politik/31228&datei=index.php
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Juttagrimm

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Posted on Wednesday, December 12, 2001 - 08:05 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

SIBA SHAKIB

"Die Frauen Afghanistans werden kämpfen"

Von Kerstin Schneider

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,172222,00.html
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Chris

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Posted on Saturday, December 15, 2001 - 10:31 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo Jutta,

RAWA hat inzwischen eine richtige deutschsprachige Homepage http://www.rawa-germany.de/

Viele Grüße,
Chris
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Olavschroeer

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Posted on Thursday, January 03, 2002 - 10:36 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Sie wollen das Licht sein

Langer Marsch durch die Medien: Wie Afghanistans machtlose Frauen mächtig wirken

JULIA SCHÜRMANN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2002, Nr. 2 / Seite 44

http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={2D82590A-A70E-4F9C-BABB-B2161EE25365}&doc={999EDEDD-12D9-4D3F-8AEF-C0FBA1013C3F}
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Olavschroeer

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Posted on Sunday, April 28, 2002 - 10:37 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Heldinnen gesucht

Ein Porträt der afghanischen Frauenorganisation RAWA

Von Andrea Rinnert


Cheryl Benard / Edit Schlaffer: "Die Politik ist ein wildes Tier." Afghanische Frauen kämpfen um ihre Zukunft. In Kooperation mit Asifa Homayoun von RAWA. Droemer Verlag, München 2002, 261 Seiten, 19,90 .