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Rita

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Posted on Monday, August 28, 2000 - 08:52 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

In einem offenen Brief an Paul Spiegel ZJD zeigte sich der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky bestürzt darüber, "dass Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nicht nur nicht beseitigt sind, sondern neuen Zulauf haben". Solchen Tendenzen dürfe kein Fußbreit Platz gelassen werden.
Selbstkritisch äußerte sich Bisky zum Verhältnis der DDR zu den Juden. Antisemitismus habe in den stalinistischen Schauprozessen der 50er Jahre eine beschämende Rolle gespielt. Ebenso bedauerte er, dass die SED nicht fähig war, die Existenz Israels anzuerkennen. Zudem sei in der DDR die öffentliche Auseinandersetzung mit antisemitischen Erscheinungen völlig unzureichend geführt worden.
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Josua (62.159.103.234)

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Posted on Tuesday, September 05, 2000 - 05:00 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Was Rita da über den Antisemitismus der Linken schreibt, ist wichtig. Aber natürlich ist das nicht nur ein Problem der DDR oder der SED. Viele von unseren Leuten mußten allein deshalb aus der Sowjetunion nach Israel auswandern, weil sie von Linken verfolgt wurden. Antisemitismus, Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit hat sowieso nichts mit Rechts oder Links zutun. Ich habe z. B. zahlreiche Freunde, die sich links einordnen. Und wenn ich dann Linke kritisiere, sagen sie: Aber Du als Jude kannst doch keine Antifaschisten kritisieren! Das ist für mich der blanke Antisemitismus!
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Maika

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Posted on Wednesday, September 06, 2000 - 08:56 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Ich denke, wer sich am Menschen an sich orientiert, dem ist unwichtig, welche Nationalität, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit sein Gegenüber hat. Es ist einfach eine Frage von Respekt und Tolleranz. Viele Dinge würde es nicht geben, wenn es nicht Menschen gäbe, die "anders" sind als man selbst ist.
Wer denkt, dass Kritik nicht angebracht ist, wenn man gleicher oder ähnlicher Ansicht ist der hat wohl das Wort Freundschaft falsch interpretiert. Gerade von einem Freund erwarte ich Kritik. Mir würde in diesem Falle das Wort Freunde doch etwas schwer fallen.
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WBind

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Posted on Tuesday, November 13, 2001 - 11:05 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, d.h. die "Georg-Weerth-Gesellschaft" in Detmold, beabsichtigen, eine Veranstaltung zum "Die deutsche Linke und ihr Verhältnis zu Israel" durchzuführen.
Zu diesem Thema benötigen wir Informationen über die Beziehungen der UdSSR zu Israel und umgekehrt, und zwar für die Zeit vor dem Kalten Krieg.
Unserer Meinung nach gibt es Anhaltspunkte, daß diese Beziehungen nicht immer "feindselig" oder "abgekühlt" waren. Das möchten wir gern genauer wissen.

Vielleicht können Sie uns dabei helfen.
Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Bindseil
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Chfrank

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Posted on Tuesday, November 13, 2001 - 11:55 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Sehr geehrter Herr Bindseil,
ich möchte ihre Anfrage wie folgt (vorerst kurz) beantworten. ...Beitrag...

************
Chaimke, bitte keine spitzen Klammern verwenden...
************
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Olavschroeer

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Posted on Tuesday, November 13, 2001 - 12:44 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Sehr geehrter Herr Bindseil,

vielleicht kann Ihnen ein Blick auf die hp vom CUMMINGS CENTER, The Russian and East European Research Center der Tel Aviver Universitaet weiterhelfen, insbesondere das Projekt DOCUMENTARY HISTORY OF SOVIET-ISRAELI DIPLOMATIC RELATIONS.

Thematisch an Ihr Thema - eher bedingt - anknuepfend koennte auch noch folgende Publikation von Joshua Rubenstein und Vladimir P. Naumov, 'Stalin’s Secret Pogrom. The Postwar Inquisition of the Jewish Anti-Fascist Committee', fuer Sie interessant sein, wobei hier allerdings die Situation der Juden in der SU eroertert wird.


MfG,

Olav Schröer
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Chfrank

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Posted on Wednesday, November 14, 2001 - 01:03 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Sehr geehrter Herr Bindseil,
ich möchte ihre Anfrage wie folgt (vorerst kurz) beantworten.

Es ist richtig - vor allem in dieser Zeit - auch überaus wichtig, das Thema "Die deutsche Linke und ihr Verhältnis zu Israel" durchzuführen!
Ich selber habe einiges darüber geschrieben und Vorträge gehalten (u.a. in Berlin, in der "Höhle des Löwen" in der Friedrichstraße).
Leider muß ich Sie enttäuschen, denn es gibt nichts (und auch gar nichts an geringem Blitzen) an Anhaltspunkten, daß jemals diese Beziehungen NICHT "feindselig" oder "abgekühlt" war. Das Verhältnis war - schlicht gesagt - schrecklich und wurde immer schrecklicher!
Daß die UdSSR (ich stamme aus Moldavien und wir gingen schon 1967 in den Westen) seinerzeit, also 1948 für Israel stimmte, daß war wohl mehr-oder-weniger wie man sagt 'ein reiner Zufall'. Noch zuvor von 1937 und bald danach 1952 wurden hunderte Juden als 'zionistische Spionen und Feinde' verfolgt und ermordet! Unter ihnen befanden sich die besten jiddischen Schauspieler (z.B. Solomon MICHOELS +1948) die größten zeitgenössischen jiddischen Schriftsteller (ihre Namen füllen zig
Seiten) die besten jüdischen Ärzte und Wissenschafter. Nur der Tod Stalins 1953 rettete auch Angehörige meiner Familie sowie etliche tausend andere Juden das Leben. Unter Chrustschof änderte sich nur für kurze Zeit das Verhältnis gegen Juden und manche konnten auswandern (wie wir). Kurz darauf kam es unter Breschnev erneut zu Repressalien gegen Juden (siehe Fall Scheransky usw.)
Die Jahre der Revolution und natürlich auch die Epoche davor (man vergesse nicht die jüdische Bewegung der BUNDISTEN 1875 und der ZIONISTEN 1897) waren hinderlich für das Fortkommen der jüdischen Massen. Da waren es gerade die Linken (auch deutsche Linke wie Rosa Luxemburg oder der Österreicher Bauer, als auch der bürgerliche Karl Kraus), welche die Juden auf ihre Weise anfeindeten. Mal waren sie (als Bundisten) nicht erwünscht, dann passe ihnen wiederum die linken Zionisten nicht. Lesen Sie doch mal die letzten Schriften von Deutscher, der sich (nach dem Holocaust) schämte für seine Angriffe gegen die linke
Jüdische Bewegung!
Hier können tausende Beispiele gebracht werden. Als wir in den Westen gingen, da kamen wir nach Wien. Hier war die KPÖ
von einem ehemaligen Nazi (Muri) geleitet, die hernach keinen Juden (auch nicht jene, die aus dem sovetishen Exil zurückkehrten) mehr in ihre Reihen aufnahmen.
In den 70er Jahren versuchte Frau Meinhof Auschwitz vom Tisch zu fegen, für ihre revolutionäre Sache. Da kam es manchmal so, daß sich der Jargon zwischen Links und Rechts kaum noch unterschied. In den 80er Jahren marschierten die Linken in Lübeck und anderswo in den Straßen und brüllten 'Juden raus aus Palästina' als sie bei der Synagoge ankamen hörte man nur noch das schreckliche 'Juden raus!'
In Osteuropa dürfen Sie aber auch nicht die vielen Prozesse vergessen die gegen die Juden inszeniert wurden; voran - zur Erinnerung - der Slanski-Prozess!
Auch hier könnte ich Ihnen unzälige Beispiel anführen und mit meinen Arbeiten habe ich bereits etliche hundert Seiten gefüllt ...
Also, wo wollen Sie da Lichtpunkte in den 'Beziehungen der UdSSR zu Israel und umgekehrt' und in der Beziehung der Linken zu Israel, und umgekehrt finden?
Was ich vor allem der deutschen Linken ankreide ist, daß sie sich stets auf alte 'Klassiker' berufen, wie z.B. Marx, Engels, Lenin - ja sogar auf Trotzki, Kautsch, Luxemburg und natürlich auch auf Stalin usw. (je nach ihrer politischen Gesinnung) - ohne aber eine "deutsch-gewissenhafte" Analyse jemals vorgenommen zu haben. Sie plappert Dialoge und Zitate, quasi um ihr "Wissen" kund zu tun und lassen viele Dinge weg, die auch offensichtlich zu finden sind. Sie passen nicht ins "Geschehen". Die Verfolgungen und Verbrechen unter Stalin wurden so gut wie verdrängt, denn Stalin (und daß ist ja nicht abzuläugnen!) war der "einzige" Kämpfer gegen den Hitleristischen Faschismus. Aber ... !!

Für Ihr Vorhaben wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen!
Mit ferundlichen Grüßen
Chaim FRANK

See also the Homepage:
www.juedisches-archiv-chfrank.de
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Hartmut

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Posted on Friday, November 16, 2001 - 05:21 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Lieber Herr Frank,

ist alles zu unterschreiben, bis auf das eine: Ihr Ausdruck "DIE" deutsche Linke. Denn es waren einige deutsche Linke - zum beispiel - ausserordentlich PRO Israel, so etwa heinrich Böll, so etwa der zur zeit völlig unplausibel angegriffene Günther Grass. Grass ist ganz einfach gegen den Afgh.-krieg, weil er ihn für dumm und töricht hält. Für zwar verständlich angesichts des - keine Anführungsstriche - Massenmordes vom 11.09., aber eben für dumm. Und ich gehe da mit ihm einig! Grass mit dem geistig nunmehr vollkommen abgedrehten, verkommenen und verluderten Horst Mahler zu vergleichen, wie Broder es tut, ist nicht angängig!

Nach meiner beobachtung gibt es seit 1789 zwei linke Traditions-stränge: Den Strang der Menschenrechtserklärung (gegen zum beispiel Judendiskriminierung, was für eineinhalb jahrhunderte ein LINKES Thema war, während die rechte wieder und wieder antisemitisch argumentierte! Dies muss man mitdenken, wenn man - etwas zu häufig und zu einseitig m.E.s - allein von "LINKEM" Antisemitismus spricht). Das wäre der eine Strang. Der andere: Robbespierre, Gewalt, terreur im namen der Tugend schon 1792, Lenins Partei "neuen Typs" (neu wars ja nun gerade nicht, sondern war seit Robbespierre Teil der Linken), die Avantgarde der Revolution, die sich das recht herausnimmt, weil übers richtige Bewusstsein verfügend, die Vertreter des falschen Bewusstseins unter ihre rrrrrevoluschonäre Morrral-Stiefel zu nehmen. Die Linke der Besserungs-KZs. Hier ist , denke ich, auch die antisemitische Linke zu verorten.

Was ich - ich kann die historische Genese hier nicht vollständig dartun - zur Zeit leider beobachte, ist folgender Fall: Dass die hans-Globke-Partei CDU (ums mal beim namen und Vornamen zu nennen!) ihre (berechtigten!!!) Angriffe gegen die DKP-Heinis zum Anlass nimmt, gleich auch noch Günther Grass diskurspolitisch um die Ecke zu bringen, wobei die eigene Vergangenheit dann gleich mit entsorgt wird (die eigne Vergangenheit als Hans-Globke-partei...und auch die eigene vergangenheit im Osten: ost CDU, Blockflöte, Juniorpartner der mauermörder!). Vollkommen grotesk wirds, wenn Ex-DKP-Mitglieder wie Walser, Kroetz oder Ulla Hahn auf einmal Grass und Rühmkorf die eigene Vergangenheit entgelten lassen. Als ob Grass und Rühmkorf nicht wieder und wieder die hans-Globke-gesellschaft bekämpft haben eben wg Hans Globke. Als ob nicht gerade Grass am - jawohl!!! - 14.08.1961 gefordert hat, die Mauer müsse weg (seinen offenen Brief an Anna Seghers verband er mit einer Kritik am zunehmenden Antisemitismus in der damaligen BRD), als ob nicht Rühmkorf wieder und wieder vor dem "linken Rohrstock" gewarnt hat. Als ob nicht gerade Rühmkorf (gegen den vor kurzen eine schlechterdings ganzkörperlich anekelnde, in nichts gedeckte "linker Antisemitismus"-kampagne lief) wieder und wieder an die deutsch-jüdische Literatur - insbesondere die expressionistische, von den nazis vernichtete - erinnerte.

Und da, lieber herr Frank, mache ich nicht mit. Obwohl, vielleicht sogar: WEIL Sie Recht haben. Es gibt diesen linken Antisemitismus innerhalb des oben erwähnten zweiten Traditionsstranges der Linken. Aber hier mache ich bei Ihrem Ansinnen dennoch nicht mit. Denn hier überwiegen andere Fragen!

Ich stelle angesichts einer bis heute in mieser Kontinuität antisemitischen Rechten (begeben Sie sich mal incognito auf eine Dorfversammlung der CSU, und Sie werden wissen)...ich stelle, um neu anzusetzen, ganz klar die Frage:

Welche Interessen werden damit verfolgt, dass inzwischen fast nur noch "linker Antisemitismus" thematisiert wird!

Jetzt so zu tun, als sei der linke Antisemitismus (den es gibt, zweifellos! Kämpfen Sie weiter! Sie haben Recht!)...als sei dieser Antisemitismus der einzig existierende, ist eine schlechterdings schamlose und - hier hänge ich mich bis zum LINKEN kleinen Zeh aus dem Fenster - BEWUSSTE, GEPLANTE und WILLENTLICHE Geschichtsverfälschung.

Was wollen die??? Was will die Hans-Globke-Gerald-Götting-Partei??? Was will die Partei der "organisierten Christen" (Uwe Johnson), die Partei, die mitverantwortlich ist für die beiden totalitären Staaten auf deutschem Boden im 20. Jhdt (als Ost-CDU ist sie mal sowieso mit verantwortlich - auch für den unstreitigen Antisemitismus der Ex-DDR -, und als West-CDU hat sie in schlechterdings nur noch abenteuerlich zu nennender Weise für die Integration der Ex-Nazis, meistens inzwischen PGs - gesorgt. Und ihre Vorläufer-Partei "Zentrum" hat 33 fröhlich dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt!).

Lieber Herr Frank, bitte bedenken Sie diese Aspekte.

mfg

hartmut

PS 1: Indem ich von beiden totalitären Staaten auf dt Boden spreche, will ich Nazi-regime und DDR nicht ineins setzen. Die DDR war schlimm, ich weiss es und weiss es ganz persönlich - vermutlich weiss ich es sogar etwas besser als die meisten hier. Aber das Nazi-Regime war mörderisch. Wer beides ineins setzt, verharmlost die Nazis.

PS 2: zu Rühmkorf. Ich bin zu einem exakten. literaturhistorischen Posting bereit, das dartun wird, warum die vor kürzerem gegen ihn erhobenen Vorwürfe vollkommen haltlos sind.
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Mm207

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Posted on Friday, January 18, 2002 - 11:13 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hinter deutschen Denkerstirnen - Linke Intellektuelle: Vom Philosemitismus zum Antisemitismus?
Ein böses Erwachen erlebt die deutschjüdische Welt seit dem 11. September.

von Michael Wolffsohn

(Jüdische Allgemeine vom 16.01.02)

Monika
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Rebeka

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Posted on Sunday, January 20, 2002 - 09:30 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Tja, Monika, nichts hält so gut und so lange, wie ein gepflegter Antisemitismus, "Haltbarkeitsdatum unendlich".
Mehr fällt mit zu dem Artikel nicht ein.
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Olavschroeer

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Posted on Wednesday, May 01, 2002 - 03:08 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Der Kommunismus und Israel

Von der Initiative Sozialistisches Forum Freiburg
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Carol
****** Senior
Username: Carol

Post Number: 805
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Posted on Friday, June 21, 2002 - 02:36 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Linke Antisemitismusdebatte bei Indymedia Deutschland
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Carol
****** Senior
Username: Carol

Post Number: 840
Registered: 03-2002

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Posted on Wednesday, June 26, 2002 - 11:16 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Linker Antisemitismus bei Indymedia-Deutschland - Anti-Antideutsch
von ivo bozic
Die Antideutschen gehen um. Es handelt sich um wenige Exemplare, die die Linke unterwandern, zersetzen, ja förmlich die Macht an sich reißen wollen. Als eine große Verschwörung wird zumindest der aktuelle Richtungsstreit von nicht wenigen Linken wahrgenommen.
Die Tendenz zur Paranoia zeigte sich z.B., als vor einigen Wochen eine Ausgabe der Autonomen-Zeitschrift Interim mit einer israelischen Fahne auf dem Titel und mehreren Texten, die Solidarität mit Israel bekundeten, erschien. Sogleich kursierte das Gerücht, »Antideutsche« hätten die Zeitschrift »gekapert«, sich in einem hinterhältigen Coup das Projekt angeeignet, um es letztlich zu zerstören. Dass eine der verschiedenen unabhängigen Redaktionen von Interim einfach eine für Linke recht nahe liegende Position bezog, nämlich gegen die Angriffe auf die Existenz des jüdischen Staates zu sein, übersteigt offenbar das Vorstellungsvermögen des klassischen Autonomen."