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max-p

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Posted on Wednesday, April 25, 2001 - 02:55 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

pogo und hagar - seid Ihr ein und die selbe Person?
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Olavschroeer

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Posted on Tuesday, May 15, 2001 - 07:54 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hier ein Link zu einem Artikel der Jordan Times ueber ein just von Holocaust-Revisionisten organisiertes Seminar in Jordanien:


JWA pulls off revisionist historian conference

von Hada Sarhan
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pogo

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Posted on Wednesday, May 23, 2001 - 01:23 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Ja, man-p, Du hast richtig beobachtet, pogo und
hagar sind ein und dieselbe Person. Konkret
verbirgt sich dahinter eine verzweifelte Pub-
lizistikstudentin, die jemanden mit empirischen
Vorkenntnissen oder Interesse an einem Vergeich
zwischen Berliner Zeitung und Tagesspiegel zum
Thema Rechtsextremsimus sucht. Für die Durchsicht
des Exposes wäre ich auch bereit, etwas zu zahlen.

Sollte ich Deine Aufmerksamkeit geweckt haben, melde Dich doch bitte unter:

pogo@komma.zedat.fu-berlin.de

Ansonsten viel Spaß noch beim chaten!
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Efem

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Posted on Sunday, May 27, 2001 - 04:52 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Wo die Wölfe Schafspelze überziehen, sollte mensch doppelt wachsam sein.

Wenn im nachfolgenden Text steht:

"Die Weitergabe dieser Einladung ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Diese Schulung steht dem ganzen Deutschen Volke offen."

können Mahler und Oberlercher das gerne haben, damit die Richtigen teilnehmen :-)))

Schöne Grüße
F.M.


This is a forwarded message.


===8 >
> > Schwert und Schild des deutschen Geistes
> >
> > >
> >
> > D-97017 Würzburg, 08.05.2001
> > Postfach 6702
> > Fernruf: 0931/274281
> > Funkfernruf: 0171/8936166
> > meenen@deutsches-reich.de
> > www.deutsches-reich.de
> >
> >
> > Einladung zur Schulungsveranstaltung vom 08. - 10. Juni 2001
> >
> >
> > Schulungstexte zum Herunterladen
> >
> >
> > Liebe Landsleute!
> >
> > Hiermit ergeht Einladung zur Schulungsveranstaltung "Hegelsche Logik". Die
> > Schulung findet statt vom Freitag, 08. Juni, bis Sonntag, 10. Juni 2001,
> > im westlichen Thüringen (Nähe RAB 4). Leiter der Schulung sind RA Horst
> > Mahler und Dr. Reinhold Oberlercher. Es gilt die folgende
> >
> > Tagesordnung
> >
> > Freitag, 08. Juni 2001
> > Anreise
> > 20.00 Uhr Vorstellungsrunde aller Teilnehmer
> > 21.00 Uhr Einführung in die Logik (Phänomenologie des Geistes).
> > Vortrag von Horst Mahler (Ende gegen 23 Uhr)
> >
> > Sonnabend, 09. Juni 2001
> > 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr Logik für die Mittelklasse
> > 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagspause
> > ab 19.00 Uhr gemütliches Beisammensein mit Buffet
> >
> > Sonntag, 10. Juni 2001
> > 08.30 Uhr bis etwa 17.00 Uhr Logik für die Mittelklasse
> > 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagspause
> > etwa 17.00 Uhr Seminarkritik und Ausblick
> >
> > Organisatorische Hinweise
> >
> > Der genaue Veranstaltungsort wird nach erfolgter Anmeldung bekanntgegeben.
> >
> > Anmeldeschluß ist Sonnabend, der 02. Juni 2001.
> > Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, Anmeldungen werden in der
> > Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
> > Die Teilnahmgebühr beträgt DM 35,--, sozial ermäßigt DM 25,--
> > Solidaritätsbeitrag für Besserverdienende DM 45,--. Erlaß der Gebühr ist
> > in begründeten Ausnahmefällen möglich. Das Buffet am Sonnabend kostet DM
> > 12,-- extra, Teilnahme ist nicht zwingend.
> >
> > Jeder Teilnehmer erhält mit E-Post-Anhang zur Vorbereitung auf das Seminar
> > folgende Text-Dateien:
> > - "Logik für die Mittelklasse" von G.W.F. Hegel (ca. 14 Seiten, aus: Band
> > 4 der Suhrkamp-Gesamtausgabe)
> > - "Geschichte ist nicht ohne Gott. Exkurs zum Geschichtsbegriff" von H.
> > Mahler (ca. 7 Seiten)
> > - "Exkurs Atheismus und Gottesbeweis" von H. Mahler (ca. 4 Seiten)
> > - "Die Hand ist auch der Kopf" von H. Mahler (ca. 5 Seiten)
> > - "Der Bankrott der Moderne" von H. Mahler (ca. 10 Seiten)
> > Die Texte können ab 15.05. im Weltnetz heruntergeladen werden
> > (www.deutsches-reich.de/Schulung). Teilnehmer ohne E-Brief-Adresse
> > erhalten auf Wunsch einen Ausdruck der Texte mit Post zugeschickt, der
> > Preis hierfür beträgt DM 10,--. Die Lektüre der Texte wird zur
> > Vorbereitung empfohlen, ist aber nicht zwingend. Außer der Bereitschaft zu
> > harter geistiger Arbeit und Lernwilligkeit wird für eine erfolgreiche
> > Seminarteilnahme nichts vorausgesetzt. Ein gedrucktes Exemplar des
> > Hegeltextes muß mitgebracht werden.
> >
> > Im Hause sind Fremdenzimmer vorhanden. Die Übernachtung im Doppelzimmer
> > kostet DM 30,--, für 8 Personen gibt es Übernachtungsplätze in einen
> > Gemeinschaftszimmer zum Preis von DM 20,--. Auch bei der Zimmervergabe
> > entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.
> >
> > Die Weitergabe dieser Einladung ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.
> > Diese Schulung steht dem ganzen Deutschen Volke offen.
> >
> > Für weitere Fragen stehen wir zur Verfügung und hoffen auf baldige
> > Anmeldung.
> >
> > Mit besten Grüßen
> >
> >
> >
> > Horst Mahler - - - - Reinhold Oberlercher - - - - Uwe Meenen
> >
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pogo

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Posted on Monday, May 28, 2001 - 02:17 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hier noch einmal die verzweifelte Publizistukstudentin, die jemand empirisch bewanderten zur Durchsicht ihres Expose's sucht.
Ich habe bei meiner letzten Annonce hier
vergessen zu sagen, daß ich in Berlin wohne und
es sehr praktikabel wäre, wenn die "Korrekturhilfe" auch aus dem Raum Berlin
kommen würde.

liebe Grüße, Sophie
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Rita

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Posted on Tuesday, January 08, 2002 - 02:30 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Chronik der Judenverfolgung in Nazi-Deutschland

1933

30. Januar: Adolf Hitler wird von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler berufen.

März: Die SA errichtet die ersten Konzentrationslager (KZ) für politische Gefangene.

Ab 1. April: Die NS-Regierung ruft zum Boykott aller jüdischen Geschäfte, Ärzte, Apotheker und Rechtsanwälte auf. Juden werden aus öffentlichen Ämtern entfernt, Künstler erhalten Auftrittsverbot.

1935

18. August: Ein neues Gesetz verbietet Eheschließungen zwischen so genannten Ariern und Nichtariern.

15. September: Hitler verkündet die Nürnberger Rassengesetze. Sie ermöglichen die systematische Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

1937

September: Beginn der «Arisierung» der Wirtschaft: Zwangsverkäufe jüdischen Besitzes.

1938

9. November: Die Ermordung eines deutschen Legationssekretärs durch einen 17-jährigen polnischen Juden in Paris wird von Hitler zum Vorgehen gegen die jüdische Bevölkerung genutzt. In der so genannten Reichskristallnacht, in der überall jüdische Einrichtungen zerstört werden, töten Schlägertrupps 91 Juden, etwa 35.000 werden verhaftet und ins KZ gebracht. Später werden alle jüdischen Geschäfte und Handwerksbetriebe geschlossen. Zudem wird den Juden der Besuch deutscher Schulen und von Kulturveranstaltungen verboten.

1939

Januar: Eine Reichszentrale zur Förderung der jüdischen Auswanderung wird gegründet. Schnell ausreisen können aber nur jene, die dem Deutschen Reich ihr Vermögen vermachen oder von ausländischen Glaubensbrüdern freigekauft werden. Zudem werden alle jüdischen politischen Organisationen aufgelöst, der Mieterschutz für Juden aufgehoben und jüdischen Zahnärzten, Tierärzten, Apothekern, Heilpraktikern und Krankenpflegern Berufsverbot erteilt.

30. Januar: Hitler kündigt für den Fall eines Krieges «die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa» an.

1. September: Mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen beginnt der Zweite Weltkrieg.

12. Oktober: Aus dem Reichsgebiet werden die ersten Juden nach Polen deportiert. Im Dezember beginnt der Abtransport von 550.000 Juden aus den angeschlossenen neuen Gebieten.

1940

15. November: In Warschau wird ein Getto eingerichtet, in dem 400.000 Juden eingepfercht werden.

1941

31. Juli: Reichsfeldmarschall Hermann Göring beauftragt den Chef des Reichssicherheitshauptamtes, Reinhard Heydrich, mit den Vorbereitungen zur «Endlösung der Judenfrage».

1. September: Von nun an müssen Juden den Judenstern tragen.

3. September: Im KZ Auschwitz wird erstmals Zyklon B zur Vergasung von Häftlingen eingesetzt.

23. Oktober: Das Auswanderungsverbot für Juden tritt in Kraft.

1942

20. Januar: Auf der Berliner Wannsee-Konferenz wird die organisatorisch-technische Durchführung der «Endlösung der Judenfrage» beraten.

17. März: Mit der Ankunft der ersten Deportierten im Vernichtungslager Belzec beginnt die Umsetzung des Plans der Wannsee-Konferenz.

22. Juli: Die ersten 5.000 Juden werden aus dem Warschauer Getto ins Vernichtungslager Treblinka abtransportiert. In den folgenden Monaten werden in Auschwitz, Chelmo, Majdanek, Sobibor und Treblinka die Opfer sofort nach der Ankunft zu Tausenden vergast.

1943

19. April: Die letzten 60.000 Juden im Warschauer Getto haben sich notdürftig bewaffnet und schlagen die eindringenden SS-Einheiten und Panzer zurück, unterliegen aber später.

11. Juni: SS-Chef Heinrich Himmler befiehlt die Liquidierung aller polnischen Gettos.

19. Juni: Propagandaminister Joseph Goebbels erklärt Berlin für «judenfrei».

November: Das Vernichtungslager Treblinka wird aufgelöst. Dort starben etwa 750.000 Menschen.

1944

12. Juli: Das Lager Birkenau wird aufgelöst. 4.000 der 12.500 Insassen werden vergast, die anderen abtransportiert.

23. Juli: Das Vernichtungslager Majdanek wird von der russischen Armee befreit.

4. August: Anne Frank und ihre Familie werden in Amsterdam verhaftet. Die 15-Jährige kommt vermutlich am 12. März 1945 im KZ Bergen-Belsen um.

26. November: Himmler befiehlt die Zerstörung der Gaskammern und Krematorien.

1945

27. Januar: Das KZ Auschwitz wird von der russischen Armee befreit. Im Lager befinden sich noch 5.000 Juden. Anfang des Monats waren noch 66.020 Häftlinge gezählt worden. Viele starben auf einem Gewaltmarsch in Richtung Deutschland.

April: Die Briten erreichen Bergen-Belsen, die Amerikaner Dachau, die Sowjets Ravensbrück.

8. Mai: Deutschland kapituliert bedingungslos. Insgesamt wurden ungefähr sechs Millionen Juden ermordet.
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Rita

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Posted on Tuesday, January 08, 2002 - 02:36 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Die Bereitschaft des Staates zum Völkermord
von Holger Mehlig

Das Wannseeprotokoll als Schlüsseldokument - Vor knapp 60 Jahren von Eichmann verfasst
Von AP-Korrespondent Holger Mehlig

Berlin (AP) «In großen Arbeitskolonnen, unter Trennung der Geschlechter, werden die arbeitsfähigen Juden straßenbauend in diese Gebiete geführt, wobei zweifellos ein Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird.» Dieser Satz stammt aus dem von SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann angefertigten, 15-seitigen Protokoll über eine Konferenz in einer Villa am Wannsee in Berlin am 20. Januar 1942. 1947 wurde es in den Akten des Auswärtigen Amtes gefunden.

Seitdem gilt es als Schlüsseldokument zur Geschichte des Völkermordes an den europäischen Juden. Kein anderes Dokument zeigt die Bereitschaft der staatlichen Instanzen zum Völkermord in so komprimierter Form. «Ein weiterer derartiger Beleg für einen großen Gesamtplan oder zumindest für eine Absichtserklärung zur Begehung eines ungeheuren Staatsverbrechens als Ergebnis einer Dienstbesprechung von Staatssekretären und SS-Führern ist bisher nicht aufgefunden worden», erklärt Norbert Kampe, Leiter des Hauses der Wannsee-Konferenz, zur Bedeutung des Schriftstücks.

Am 20. Januar 1942 trafen sich unter dem Vorsitz des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich 14 Spitzenbeamte der Ministerialbürokratie und der SS in dem SS-Gästehaus am Wannsee. Hier verhandelten sie über die organisatorische Durchführung der Entscheidung, die Juden Europas in den Osten zu deportieren und zu ermorden.

Heydrichs Ziel als Chef des Reichssicherheitshauptamtes war es, sich seine alleinige Führung bei antijüdischen Maßnahmen von den Ministerien bestätigen zu lassen und sich ihrer Unterstützung zu versichern. Mit seinem Konzept stieß er bei den Teilnehmern auf allgemeine Zustimmung und die Bereitschaft, bei der Umsetzung mitzuwirken.

Im Protokoll selbst - das von Alt- und Neonazis als amerikanische Fälschung verunglimpft wird, an dessen Echtheit die seriöse Forschung jedoch nicht zweifelt - wird zwar nicht offen von Mord an den Juden gesprochen. Stattdessen ist es in einer bewusst verschleiernden, bürokratisch verklausulierten Sprache verfasst, die häufig zynisch klingt. So ist die Rede davon, dass ein Teil der Juden «entsprechend behandelt» werden müsse, «da dieser, eine natürliche Auslese darstellend, bei Freilassung als Keimzelle eines neuen jüdischen Aufbaues anzusprechen ist».

Eichmann erklärte 1960 in Israel, dass das Protokoll nicht dem genauen Wortlaut der auf der Konferenz abgegebenen Erklärungen entspreche. Vielmehr habe er das Protokoll auf Drängen Heydrichs erheblich redigieren und mehrfach umschreiben müssen. Die Konferenzteilnehmer hätten sich einer weit drastischeren Sprache bedient und offen über verschiedene Techniken des Massenmordes gesprochen.

Heydrich gab zudem - so ist im Protokoll nachzulesen - einen Überblick über die bisherige Judenverfolgung. War bislang geplant, die Juden aus dem deutschen «Lebensraum» zu vertreiben, so ergaben sich mit dem Krieg gegen die Sowjetunion neue Möglichkeiten. Für die kommende «Endlösung» kämen elf Millionen Menschen in Betracht. Zunächst sollten die Juden in «Durchgangsgettos» gebracht werden, von wo aus sie später weiter nach Osten transportiert würden. Nach Ansicht von Historikern sollten die verschleppten Menschen durch Zwangsarbeit zu Grunde gerichtet und die Überlebenden ermordet werden.

Zwangssterilisierung von Mischlingen geplant
Des Weiteren definiert das Protokoll, welche Menschen deportiert werden sollten. Heydrichs Ziel war es, auch «Mischlinge ersten Grades» (Menschen mit einem jüdischen und einem «arischen» Elternteil) zu verschleppen. Dem widersprach der Staatssekretär des Reichsinnenministeriums. Er schlug stattdessen Zwangssterilisierung der «Mischlinge» vor.

Da bei der heute so genannten Wannsee-Konferenz keine Einigung über die «Mischlingsfrage» erzielt werden konnte, wurde sie auf Nachfolgekonferenzen vertagt. Auf ihnen wurde ebenfalls keine Lösung gefunden. Das lag daran, dass die Krankenhäuser keine Aufnahmekapazitäten mehr hatten, da sie mit Verwundeten belegt waren. Deshalb vertagte man das «Mischlingsproblem» auf die Zeit nach dem «Endsieg». Das rettete Hunderttausenden Menschen das Leben.

http://www.ghwk.de
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Rita

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Posted on Tuesday, January 08, 2002 - 02:38 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Heydrich, Eichmann und das Reichssicherheitshauptamt

Glossar der wichtigsten Begriffe und Namen aus dem Umfeld der Wannsee-Konferenz
Berlin (AP) An der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 nahmen insgesamt 15 Spitzenbeamte der Ministerien und der SS teil. Da einige Personen und Organisationen heute zwar noch vom Namen her geläufig sind, aber ihre genauen Funktionen weniger bekannt sind, gibt es hier eine Übersicht mit den wichtigsten Personen und Begriffen aus dem Umfeld der Konferenz:

- Eichmann, Adolf (1906-1962): Geboren in Solingen, zog er als Kind mit seiner Familie nach Linz in Österreich. Von Beruf war er Handelsvertreter. Er trat 1932 der österreichischen NSDAP bei und kam 1934 nach Berlin in ein Juden-Referat des Sicherheitsdienstes. 1938 wurde er Chef der Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien. Über Prag kam er 1939 als Leiter des Judenreferats ins Reichssicherheitshauptamt und organisierte die Transporte in die Vernichtungslager. Er war Protokollführer bei der Wannsee-Konferenz.

Nach dem Krieg floh Eichmann nach Argentinien, wo ihn der israelische Geheimdienst 1960 aufspürte und nach Israel entführte. Dort wurde er am 15. Dezember 1961 vor Gericht gestellt und unter anderem wegen Verbrechen gegen das jüdische Volk zum Tode verurteilt und am 1. Juni 1962 hingerichtet.

- Heydrich, Reinhard (1904-1942): Geboren in Halle, trat er 1931 in die NSDAP und die SS ein. Im Juli 1932 beauftragte ihn SS-Führer Heinrich Himmler mit dem Aufbau des Sicherheitsdienstes zur Beobachtung politischer Gegner. Im Juni 1936 wurde er Chef der Sicherheitspolizei, im Oktober 1939 Chef des Reichssicherheitshauptamtes.